
To Chapter 1 - LONG
To Chapter 2 - CHEZ FRANÇOIS
To Chapter 3 - COURTOISIES
To Chapter 4 - FOR HONEY LOVERS
To Chapter 5 - GÎTE LE 110
CHAPTER 1
LONG
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Long wurde bereits in einer von Karl dem Kahlen im Jahr 844 verliehenen Urkunde erwähnt. Obwohl durch eine gemeinsame Vergangenheit mit dem Nachbachort Longpré-les-Corps-Saints verbunden, herrschte zwischen beiden Dörfern bis 1840 eine erbitterte Rivalität um Güter und Rechte an den Moore.
Long besitzt ein Schloss, das 1730 von Honoré de Buissy erbaut wurde. Es ist von einem weitläufigen Park umgeben, der auch ein prächtiges Gewächshaus umfasst, und kann vom 1. Juli bis 31. August täglich (außer sonntags) und den Rest des Jahres nach Vereinbarung besichtigt werden.
Hunde im Park erlaubt.
Kontakt
Mobil: +33 6 08 49 60 04
In diesem beschaulichen Dorf, dessen Kirche Saint Jean-Baptiste (geöffnet dienstags und samstags von 14:00 bis 17:00) eine unter Denkmalschutz stehende Orgel besitzt, die Cavaillé-Coll-Orgel von 1877, kann man am Fluss Somme entlang schlendern oder in der Brasserie Chez François oder im gegenüberliegenden Restaurant Au fil de l'eau essen.
Honigliebhaber sind herzlich eingeladen, den Rucher de Pascal et Martine zu besuchen. In einem idyllischen Dekor, das an Kinderbücher erinnert, wird man in einer Art Knusperhäuschen empfangen, wo man Honig sowie Bonbons, Bienenwachs, Bohnerwachs usw. aus eigener Produktion kaufen kann. Allein der Geruch beim Betreten des Ladens bringt einen dazu, verweilen zu wollen.
In Sachen Unterkunft hat man hier die Wahl zwischen zwei Campingplätzen: dem städtischen Campingplatz La Peupleraie und dem Campingplatz Le Grand Pré. Liebhaber ungewöhnlicher Übernachtungsmöglichkeiten können in der Unterkunft oberhalb des Wasserkraftwerks, dem Gîte le 110, in einer Jules Verne-Atmosphäre übernachten.
Im Tourismusbüro, im ehemaligen Schleusenwärterhaus in der Grande Rue 5, wird man mit allen notwendigen Informationen versorgt. Dort können auch Fahrräder gemietet werden.
Es können auch Elektroboote gemietet werden, mit denen Sie einige Stunden unabhängig auf der Somme fahren können (https://locpicardieboat.wordpress.com/ Website auf Französisch).
KAPITEL 2
CHEZ FRANÇOIS
Das Herz des Dorfes schlägt bei Chez François
In Long ist Chez François eine echte Institution. Man kommt hierher, um sich an den Tresen zu setzen, einen Kaffee, einen Diabolo Minze oder ein kleines Bier zu trinken und mit François ins Gespräch zu kommen. Auf der Terrasse genießt man die Ruhe im historischen Ortskern: links das Schloss, gegenüber das Rathaus. Viele kommen auch wegen der traditionellen, hausgemachten Küche, zubereitet vom Koch, der – wie der Inhaber – François heißt. Allerdings, wenn Not am Mann ist, stellt sich Lucie, die Mutter des Inhabers, auch wieder an den Herd – denn Chez François ist ein Familienbetrieb. Ein Ort mit so viel Herzlichkeit, dass man sich schnell zuhause fühlt.

Wurzeln aus der Kindheit
François ist hinter der Theke beschäftigt, er grüßt mich mit seinem gewohnten « Guten Tag, Fräulein », denn er weiß, dass ich in Deutschland lebe. 1993, in dem Jahr als er geboren wurde, erwarben seine Eltern, ein belgisches Ehepaar, ein Zweitwohnsitz in Long, um zum Angeln zu kommen. Hier verbrachte François seine Wochenenden und seine Schulferien.
Mehr als nur ein Café-Restaurant
2015 übernahm er die Dorfkneipe, die zugleich als Lebensmittelladen und Angelbedarf-Geschäft diente. Zwei Tätigkeiten, die er aufgegeben hat: »Zu kompliziert«, erklärt er. Hier spielt sich dafür das soziale Leben ab: An der Tabakwarentheke kann man Lotto spielen, Pferdewetten abgeben Fußballspiele in geselliger Runde auf Großbildschirm verfolgen oder einen stimmungsvollen Abend bei Musik, Tanz und guter Laune – ganz im Geist einer französischen Guinguette – verbringen. Long gehört nämlich zu diesen kleinen Gemeinden, die im Laufe der Zeit ihre Geschäfte verloren haben – daher ist es umso wichtiger, einen warmen Ort zu haben, an dem man sich treffen kann.
Trotz des Verschwindens seiner Geschäfte ist Long in der glücklichen Lage, eine äußerst attraktive historische Umgebung und eine üppige Natur zu besitzen, die viele Touristen anzieht. Das Dorf zählt zwei Campingplätze, Ferienunterkünfte sowie ein weiteres Restaurant gegenüber von Chez François. Eine Konkurrenz? „Keineswegs“, antwortet er: „Wir bieten eine gut bürgerliche Küche an, während sie sich eher im gehobenen Segment positionieren möchten. So hat jeder seine Nische und alle kommen auf ihre Kosten. Mit der zunehmenden Entwicklung des Tourismus hat sich Chez François weiterentwickelt. Der Gastraum wurde in diesem Winter renoviert und bietet nun 72 Gästen Raum, während auf der Terrasse unter den eleganten schwarzen Sonnenschirmen, die einen Kontrast zur roten Markise bilden, 40 Personen bewirtet werden können.

Hausgemacht und regional
Nach der Pensionierung seines Vaters, der einen Schlachthof in Belgien leitete – wo François heute noch sein Fleisch bezieht –, zogen die Eltern nach Long. Viele Produkte, die im Restaurant verarbeitet werden, stammen hingegen aus der näheren Umgebung: zum Beispiel Kartoffeln aus Long oder Muscheln aus dem etwa 30 Kilometer entfernten Le Crotoy. Kurze Wege ermöglichen aber auch, Zwischenhändler auszuschalten, ein wirtschaftlich interessanter Aspekt. Vegetarier sind bei François ebenfalls gut aufgehoben und können unter anderem schmackhafte Omeletts und Salate genießen – sowie hausgemachte Desserts.
Wenn die Nacht anbricht, kommt Leben auf
Zum normalen Café-Brasserie-Betrieb kommen regelmäßig Abendveranstaltungen hinzu: Abendveranstaltungen an den ersten Wochenenden des Monats in der Nebensaison, Weinproben in der Hauptsaison und weitere Veranstaltungen zu anderen Anlässen wie den französischen und belgischen Nationalfeiertagen, dem 15. August usw. Auch Themenabende, teils mit musikalischer Begleitung, gehören dazu und werden in der Regel auf Facebook angekündigt.
Chez François
4 Grande rue
80510 Long
Facebook: Bar-brasserie chez François
Geöffnet 7 Tage die Woche in der Hauptsaison (Mai bis Oktober).
Außerhalb dieser Zeit mittwochs geschlossen.
Warme Küche mittags und abends. Durchgehend zusätzlich eine kleine Snackkarte (Croque-monsieur, Salate usw.).
Feste Speisekarte mit einer wöchentlichen Neuheit.
Zum Mittagessen gibt es eine kostenlose Vorspeise.
Auswahl an alkoholfreien Bieren sowie ein alkoholfreier Weißwein und zuckerfreie Sirups.
72 Sitzplätze im Innenbereich und 40 auf der Terrasse (bei bestimmten Festen – Pfingsten, 15. August – nahezu verdoppelt).
Freizeitangebot ab Mai: Mittagessen bei François, anschließende Fahrt mit einem Elektroboot auf der Somme und Besuch des Schlossparks.
CHAPTER 3
COURTOISIES
Courtoisie: noun. Refined politeness, marked by elegant and cultivated manners. For Jeanne Rocque, the word takes on a plural form, referring to small, generous gestures imbued with grace and refinement.
A young entrepreneur boldly drawing on tradition is crafting a future full of flavour while paying tribute to the past. Portrait of a woman deeply attached to her roots and drawn to authenticity. In her reinterpretation of the French apéritif, vegetal notes meet the flavours of charcuterie from days gone by.

The Art of Coziness
Jeanne opens the door of her charming home high above Long. Her cat takes the opportunity to slip outside. Sheltered behind a low wall overlooking the road, a garden with neatly trained fruit trees sets the mood for this old house, steeped in tranquillity. To the right, a dovecote stands in the middle of a spacious courtyard, patiently waiting to be given a new purpose. Despite her fairly busy schedule, my hostess takes her time to welcome me. She offers me a coffee and sets the cups on the table, fragrant wisps of steam rising from them.
The Flavours of Childhood
In a region where meat still plays a central role in everyday meals, Jeanne might at first seem out of place. Yet she is very much a local girl. She grew up between Abbeville and the Somme Bay, in Mons-Boubert, where her grandparents, Marie-Thérèse and Daniel Courtois, ran the village charcuterie – a couple whose memory is still very much alive in the community today.
So how did she come up with the idea of her plant-based terrines? Quite simply, she explains: “I love good food. I enjoy cooking and eating.” But that is not the whole story. In the 2010s, Jeanne became vegetarian after a stay in England, where plant-based food has long been part of the culinary tradition. Yet, born into a family of hunters and charcutiers, she soon began to miss the long meals around a shared table, their
conviviality and the traditional dishes that had shaped her childhood. By then, the desire to start her own business had already begun to take root. But to set up a food business, she first needed to gain experience.
The Learning Years
Her years of training took her all over France: a BTS in Abbeville, a bachelor’s degree in Rouen and a master’s degree in business in Angers, followed by seven years at Danone in Paris. Her work in the high-protein drinks sector might have made it seem as though her dream of running her own business had faded. But quite the opposite: the idea was taking shape. All it took was a spark to set her on the path towards a project true to her values, aspirations and inspirations. The decisive push came when Danone launched a voluntary redundancy scheme, enabling her to leave the company and finance her career change.
After completing a professional cooking qualification, she headed for Marseille to take part in a three-week workshop on plant-based cooking – three weeks that opened up an infinite field of possibilities, while also making her feel like a beginner again, so unfamiliar were the flavours and ingredients she discovered during the course. Before long, she saw food preservation as the best way forward, not least because it meant she would not have to manage the cold chain herself. After a further week-long course in Amiens, she began developing and testing recipes, as well as learning how to cook in large-scale cooking vessels.
The Leap into the Unknown
Two years of reflection, trial and error later, Jeanne registered her company and brought her products to market in 2025. Overcoming her doubts, she entered the Épicures, a trade show dedicated to fine foods, and was recognised at the Best Of 2025 competition held as part of Gourmet Selection. The award earned her a listing at Galeries Lafayette Le Gourmet, and she also had a stand at the Salon du Bon, hosted by renowned French chef Thierry Marx.
Running the company on her own, Jeanne has to juggle many different roles. Supported by three employees from the Adrianor technical centre in Thilloy-les-Mouflaines, who oversee and coordinate her production, she has chosen not to outsource the manufacturing process and takes part in making the terrines herself. To sell them, she has opted to work with delicatessens, wine merchants and cheese shops in the local area, along the Normandy coast and in the Île-de-France region.
She is constantly refining her strategy, adapting it to the latest developments shaping the fine-food sector. To secure the long-term future of her business, she is now expanding her exports to Belgium, the Netherlands, Ireland and the United Kingdom. And keen to promote plant-based cuisine, she is already looking further ahead, considering small-scale exports to the Middle East and Asia.
Elegance and Indulgence
To showcase plant-based food without putting off consumers, who can often be wary when the word “vegan” appears on a product, she has chosen instead to focus on elegant presentation. The brown-and-ivory striped design evokes the seaside and the famous

boardwalks of Deauville, while the colourful lettering on the jars stands out against the rich brown of the pâtés. The combination of vivid colours and stripes conjures up memories of striped fabrics and sun-drenched seaside holidays. Once again, Jeanne has thought of those who might hesitate to cross the threshold into her world of fine food.
A Business Takes Root in the Region
Amid all her industrious activity, the young entrepreneur keeps her feet firmly on the ground and anchors her business in the region, taking care to use only quality ingredients, preferably local and organic. The pulses used in her pâtés, for example, come from the Decayeux organic farm, just a few miles away. The walnuts and chestnuts are organic too.
With her first three recipes, Jeanne wanted to celebrate the flavours of her childhood and the pleasure of sharing food, combining smoked salt, which brings meat to mind, with an aromatic blend reminiscent of petit salé (salt-cured pork) or Morteau sausage, as well as Armagnac and the traditional French quatre-épices spice blend, creating festive flavours rooted in the local culinary tradition.
She also plans to expand her range with terrines featuring lighter flavours, to provide a counterpoint to her existing creations, with their distinctly autumnal and wintry character. But expanding a range takes time. So, patience! Courtoisies is still very young, and its creator has no intention of rushing things.
The world of Jeanne that I have had a glimpse of is built on a commitment to well-crafted work, tradition, kindness, exchange and respect – values that the name of her brand, Courtoisies, reflects to perfection. It is a name Jeanne would never have chosen without her mother’s and aunt’s approval, and one that beautifully reflects her attachment to her family and the Courtois name.
Internet: courtoisies.fr/manifeste
E-shop: courtoisies.fr/collections
Instagram: Courtoisies.fr
KAPITEL 4
DIE IMKEREI VON PASCAL UND MARTINE
In einem verträumten Winkel der Somme widmen sich Pascal und Martine mit Leidenschaft der traditionellen Imkerei. Ihr Garten ist nicht nur Lebensraum, sondern Ausdruck einer stillen, einfachen Philosophie: Wer achtsam mit der Natur umgeht, wird reich von ihr beschenkt. Ein bezaubernder und genussvoller Besuch bei zwei Menschen, die den Bienen ihr Herz geschenkt haben.
Ein Treffpunkt für naturverbundene Seelen
Puh, 29 Grad! Ich halte das Auto auf den Anhöhen von Long vor einer Imkerei, Le Rucher de Pascal et Martine, an. Obwohl wir uns in der Somme befinden, vibriert die Luft vor Hitze. Passiert man das kleine Gartentor, betritt man einen Ort, der einen in die Illustrationen französischer Kinderbücher der 60er und 70er Jahren eintauchen lässt. Die Blumenbeete, deren natürliche Anordnung der Fürsorge einer ländlichen Gottheit überlassen worden zu sein scheint, ziehen ein summendes Volk an. Ich gehe vorbei am Haus. Es harmoniert so sehr mit den Pflanzen drumherum, dass man meinen könnte, es wäre einfach so zwischen den Blumen gewachsen. Ich bemerke zwei Hühner, die unter der Laube picken. Normalerweise waren sie zahlreicher und liefen überall auf dem Rasen im Garten herum. Leider hat ein streunender Hund sie dezimiert. Am Ende des Gartens steht ein Häuschen, das gleichzeitig Laden und Imkereiwerkstatt ist. Der Schlüssel steckt in der Tür, es ist aber niemand da.

Vom alten Familienhof und von der Rückkehr der Bienen
Als ich ankam, hatte ich aber bemerkt, dass die Tür von Pascal und Martines Haus offenstand. Ich gehe zurück und klopfe. Martine begrüßt mich und geht ihren Mann holen. Wir kennen uns bereits, da ich seit ein paar Jahren schon Kundin bei ihnen bin.
Sie bitten mich herein und wir lassen uns bei einem Glas Lavendel-Limonade und Keksen zu einem Gespräch nieder.
In den 80er Jahren stellte Pascal bereits Honig her, doch als er und seine Frau den Bauernhof von Pascals Vater übernahmen, konnte er nicht weitermachen. Es folgten der Bau des Hauses, das sie 1991 zum Teil selbst bauten, und die Geburt ihrer drei Kinder. Eines Tages jedoch fanden sie einen Bienenstock, den sie als Dekoration in
den Garten aufstellten. Ein Schwarm ließ sich dort nieder und gab Anfang der 2000er-Jahre den Startschuss für die Wiederaufnahme der Imkerei.
Honig – der goldene Faden eines Lebens im Einklang mit der Natur
Pascal und Martine lieben die Natur und alles Natürliche, was man an der Pflege ihrer Bienen und den Produkten, die sie hauptsächlich selbst herstellen, erkennen kann: Honigbonbons (meine Lieblingssünde), ausschließlich aus Honig und Zucker hergestellt, Lebkuchen (nicht im Sommer, weil es eher ein Herbst- und Winterprodukt ist), Wachs (z. B. zur Herstellung von Kosmetika zu verwenden), Kerzen, Bohnenwachs (das nach den gewachsten Parkettböden meiner Kindheit duftet), Beewraps (als Ersatz für die Frischhaltefolie aus Plastik), Propolis, Met, Seifen.... Wenn sie die Zeit findet, meist im Winter, näht Martine auch hübsche Schürzen und Brotbeutel aus einem Stoff mit Imkermotiven.
Der Geruch von Wachs erfüllt das Häuschen. Auf dem Werkstatttisch stapeln sich Gläser mit frisch geschleudertem Honig, durch die das Licht fällt in einer Palette von Gelb- und Goldtönen. Pascal erklärt mir, dass er die durch die Zentrifuge gedrehten Rahmen an die Bienen verfüttert. Um das zu veranschaulichen, legt er einen davon auf eine Schubkarre. Fünf Minuten später ist er von Bienen bedeckt, die ihn gierig von Honigresten „säubern“.
Mein Besuch geht zu Ende. Ich fahre weg, aber nicht ohne ein Miniaturglas mit wohltuendem Propolis mitzunehmen (heute Morgen habe ich eine winzige Menge davon in einem Naturjoghurt mit Honig genossen).
Danke, Martine und Pascal, für euren herzlichen Empfang!
Le Rucher de Pascal und Martine
2 rue de Villers
80510 Long
Normalerweise zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet. Es ist jedoch besser, vorher anzurufen, um sicherzugehen, dass jemand da ist:
Pascal und Martine sind auch donnerstags und samstags vormittags auf dem Markt in der Halle Jean-Pierre Pernaut, 11 place Jacques Becq in Abbeville anzutreffen.
Auf Anfrage und Reservierung bieten Martine und Pascal Nachmittage mit einem Imbiss (z. B. mit von Martine gebackenen Kuchen) für Personen an, die die Imkerei kennenlernen möchten. Auch hier gilt: Informieren Sie sich vor Ort oder unter +33 6 78 05 82 74.
CHAPTER 5
GÎTE LE 110 - A JULES VERNE HOLIDAY



Le 110: A Jules Verne-Inspired Getaway
How about stepping into the world of Jules Verne for a few days? You can experience it in Long — at “Le 110,” a municipal guesthouse housed in the upper floor of a 1902 hydroelectric power station. To reach it, you pass through the former machine room — now a museum — and ascend a creaky old wooden spiral staircase that gently shifts beneath your feet. Here, tranquility and a real sense of escape are guaranteed — especially in the evening, when, apart from the Somme playfully churning and crashing over the small weir to the right, everything is perfectly still.
A Nest Between Sky and Water
The apartment — with two bedrooms, a kitchen, a dining room, and a living area — once housed the station’s mechanics and their families up until the 1970s. Today, it offers all the modern comforts you need. Tastefully furnished, it immediately feels like home, gently lulled by the soothing flow of the river all around. Some windows look out onto one of the three hipped roofs, lifting your gaze skyward and helping you forget the world below. Others open onto the water, offering a peaceful view of the old towpath — a quiet invitation to wander along the river’s edge.
A Power Station Ahead of Its Time
Built in 1902 and inaugurated in 1903, the hydroelectric plant was designed to bring the residents of Long the modern comfort of electricity and running water, pumped from a groundwater aquifer. At the time, with just one light and one tap per household, Long could even boast of being a step ahead of Paris, which was not yet fully electrified. Flooding between 1965 and 1967 reduced the river’s drop, partially disrupting electricity production. Still, the station remained in use until 1968, when the village was connected to the EDF national power grid. It continued supplying Long with water until 1974. In December of that same year, the building was designated a historic monument. Its last mechanic, Daniel Delassus, was reassigned as a municipal employee — and the station, now silent, became a witness to history. The guesthouse has brought it back to life.
Le 110: Where Time Stands Still
Staying at Le 110 doesn’t mean simply lodging by the water — it means sleeping above it, as the building spans the Somme. It’s a chance to let your mind drift and dream: of the peat cutters who once invented “hunting from the hut” to survive harsh winters, of the great industrial advances of the 19th century, and of the writers and artists the region once inspired — like Jules Verne, the man from Nantes, who fell in love with a woman from Amiens and imagined stories that still echo through the atmosphere of Le 110. Let yourself — just for a while — be carried away into a world beyond time.
Practical Information
Le 110 is part of the municipal campground La Peupleraie, located just a hundred meters away. During the open season, you can enjoy its services (bread, croissants, light snacks, etc.), use the laundry facilities, and take part in the various activities and events hosted on site.
PS: My sister-in-law, my brother-in-law and their son stayed here twice and absolutely loved it, and together, we spent some truly memorable evenings there.
Gîte Le 110
110 rue de la Chasse à vaches
80510 Long
Tel: +33 3 22 31 84 27
Mobile: +33 6 83 41 22 89
Email: camping.lapeupleraie.long@orange.fr
Website: CampingLaPeupleraie















































